(Presse)Berichte
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Neuß-Grevenbroicher Zeitung 30.09.2011
Ein Roman aus Rommerskirchen
zuletzt aktualisiert: 30.09.2011
Rommerskirchen (NGZ). Rommerskirchens dienstältester Autor J. Heinrich Heikamp will statt Kurzgeschichten künftig lieber dickere Bücher schreiben. Die über 25 Jahre entstandenen Short Cuts liegen nun in einem neuen Band vor.
J. Heinrich Heikamp und Ursula Schachschneider präsentieren den neuen Sammelband mit “Kurz-Kurzgeschichten” des Rommerskirchener Autors. Die Prosaminiaturen erscheinen zusammen mit Illustrationen, die Schachschneider frei gestalten kann. Foto: S. Büntiog
Für J. Heinrich Heikamp soll sein jüngst erschienenes “Buch der kurzen Geschichten” eine Zäsur bedeuten. Seit 1983 hat der Rommerskirchener Autor “Short Cuts”, also ganz knappe Kurzgeschichten, geschrieben. Nun will er dieser Literaturgattung den Rücken kehren: “Ich will Romane und längere Erzählungen schreiben und will dabei alles aus dem Kopf bekommen, was mich daran hindert”, begründet er den Schlussstrich.
Seine Short Cuts, Prosaminiaturen von einer halben bis maximal einer Seite, wurden nahezu ausnahmslos schon veröffentlicht. Nun liegen sie erstmals gesammelt in einem schmalen, aber großformatigen Band vor. “Die Short Cuts kosten genauso viel Kraft wie ein ganzer Roman”, sagt Heikamp (46), der mit 16 Jahren seine ersten Gedichte veröffentlicht hat. Bei einer Kurzgeschichte muss halt jedes Wort sitzen.
Nicht umsonst hat der Literatur-Nobelpreisträger William Faulkner sie als die nach dem Gedicht schwierigste Form der Literatur beschrieben. Illustriert hat die Short Cuts die Malerin Ursula Schachschneider, die schon seit etlichen Jahren mit dem Autor zusammenarbeitet und auch schon Gedichtbände Heikamps mit ihren Zeichnungen versehen hat. “Schön ist, dass er mir freie Hand lässt.”
Bei ihr wie auch dem gewöhnlichen Leser verhält es sich ähnlich: Ungeachtet ihrer Kürze lassen sich die Short Cuts nicht gut in einem Zug lesen. “Die Geschichten müssen wirken”, sagt Heikamp, was gleichermaßen für die Illustratorin gilt.
In 25 Jahren verändern sich Interessen und Schwerpunkte – und der Stil. “Je älter ich wurde, desto stärker wurde das Satirische und Ironische”, sagt Heikamp. Wie es dazu kam? “Ich kann nicht mehr anders”, lautet die ebenso lakonische wie bezeichnende Antwort. “Alltägliche” Geschichten finden sich in seinem neuen Buch ebenso wie Fantasy-Storys – wobei der Mitherausgeber des 2010 neu aufgelegten “wunderbaren Drachenbuchs”, auch bei den Short Cuts sein Faible für die mythischen Ungeheuer zeigt. “Kleine Gemeinheiten, ironische Spitzfindigkeiten, aber auch zärtliches Liebesgeflüster”, skizziert die Autorin Roswitha Lisa Bloch in ihrem Vorwort die Themenpalette des “Buchs der kurzen Geschichten.”
Heikamp, der inzwischen Rommerskirchens “dienstältester Autor” ist, will Anfang 2012 einen neuen Gedichtband veröffentlichen. Dann sind seine Schubladen leer. “Mir bleibt dann nichts anderes übrig, als weiter zu schreiben”, so Heikamp. Ein Jugendbuch hat er den Kindern seiner Frau versprochen.
Info
Zur Person
Das Buch “Buch der kurzen Geschichten”, Crago-Verlag Weikersheim
Der Autor J. Heinrich Heikamp war 2001 einer der Mitgründer des Kunst- und Kulturkreises KuKuK und gehörte von 2004 bis 2011 zur Autorengruppe “Kleeblatt”. Erstes Buch war 1985 der Gedichtband “Der Wind wirft Deinen Namen”.
Quelle: NGZ
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Pressennotiz zu “Tage haben Flügel” NGZ-Online 27.11.2008
und Neuß-Grevenbroicher Zeitung 28.11.2008
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Ausstellung Christa Mülhens-Seidel 23.11.2008
Bei der Eröffnung zur Ausstellung der Künstlerin Christa Mülhens-Seidel in ihrem Grevenbroicher Atelier präsentierte der Rommerskirchener Schriftsteller J. Heinrich Heikamp Gedichte aus seinem neuen Buch “Tage haben Flügel”, welches vor kurzem im Verlag Literaturdepot erschien.
Die Ausstellung ist noch bis zum 07. Dezember montags bis freitags jeweils von 15 bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr im Atelier CMS, Schillerstraße 57 in Grevenbroich-Orken zu sehen.
Foto: Ursula Schachschneider, Christa Mülhens-Seidel, J. Heinrich Heikamp
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Bittersüß-Lesung in Grevenbroich am 29.10.2008
Im Rahmen der Veranstaltungswoche „Deutschland liest – Treffpunkt Bibliothek“ stellte die Autorengruppe „Kleeblatt“ in der Stadtbücherei Grevenbroich ihr erstes gemeinsames Buch vor. Unter dem Titel „Bittersüß“ sind darin Geschichten und Gedichte über verschiedenste Facetten der Liebe gesammelt, vom süßen Beginn bis zum bitteren Ende. Alle Erzählungen spielen in den verschiedenen Städten und Gemeinden des Rhein-Kreises Neuss. Der passend zum Thema geschmückte Leseraum der Bücherei war bis auf den letzten Platz besetzt, als die Bibliotheksleiterin Ursula Göthling die Zuhörer begrüßte.
Zu Beginn las die Grevenbroicher Autorin Andrea Tillmanns eine heitere Erzählung über eine Liebe, die mit vielen Missverständnissen beginnt. Dass sie auch ruhigere Töne beherrscht, zeigte sie in ihrer zweiten Geschichte, wo eine junge Frau miterleben musste, wie der Mann, in den sie heimlich verliebt war, eine andere Partnerin fand.
Wolfgang Kammer aus Reuschenberg, der in erster Linie für seine Jugendbücher bekannt ist, las eine „ganz furchtbare“ Geschichte, wie er einleitend sagte, in der ein Mann erst durch eine schockierende Begegnung begreift, was seine Freundin ihm bedeutet.
Die Dormagener Autorin Gisela Schäfer steuerte die Erzählung von einem ganz besonderen Paar bei, das sich auch durch einen schlimmen Schicksalsschlag nicht auseinanderbringen ließ, sondern dadurch nur noch stärker verbunden wurde.
Alexandra Balzer aus Neuenhausen begann mit einer heiteren Geschichte über einen Morgen voller Katastrophen, der sich für die Hauptperson doch noch zum Guten wendete. In ihrem zweiten Text erzählte sie von einer jungen Frau, deren nächtlicher Ausflug in den Park von Schloss Dyck zu einer unerwarteten Begegnung führte.
Der Rommerskirchener Schriftsteller J. Heinrich Heikamp stellte einige kurze Liebesgedichte vor, die er seiner Frau widmete. Anschließend berichtete er in einer satirischen Geschichte von den Gefahren, die auf eine junge Frau im Dschungel der Großstadt lauerten.
Peter Scholz aus Dormagen erzählte von einer unglücklichen Liebe, die beim Klassentreffen zwanzig Jahre nach dem Abitur wieder aufflackerte – doch als die Hauptpersonen zum ersten Mal nach langer Zeit wieder miteinander alleine waren, war plötzlich alles anders.
Eine melancholische Geschichte von Roswitha Bloch aus Wevelinghoven über das Ende einer Liebe beendete die Lesung. Anschließend nutzten die Zuhörer, ebenso wie in der Pause, die Gelegenheit, mit den Autoren zu sprechen oder Bücher signieren zu lassen.
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Bittersüß-Lesung in Kaarst am 13. Oktober 2008
Im Kunst-Café „EinBlick“ in Kaarst stellte die Autorengruppe „Kleeblatt“ nun ihr neues Buch vor. Wie der Titel „Bittersüß“ schon verrät, sind in dem Band Liebesgeschichten und ‑gedichte zu finden, die allesamt in den Städten und Gemeinden des Rhein-Kreises Neuss spielen.
Die Kaarster Autorin Sieglinde Ippers hatte ihren Text in ihrem Wohnort angesiedelt. Sie erzählte die Geschichte einer sanften Annäherung zwischen zwei Menschen, die sich lange aus den Augen verloren hatten und bei ihrem Wiedersehen nach vielen Jahren ganz neue Seiten an dem anderen entdeckten.
Der Rommerskirchener Schriftsteller J. Heinrich Heikamp las eine Auswahl seiner kurzen Gedichte, in denen er die verschiedenen Aspekte der Liebe von immer wieder neuen Seiten beleuchtete.
Auch Wolfgang Kammer aus Neuss trug einige seiner Gedichte vor. Er spannte in ausdrucksvollen Bildern, die lange im Gedächtnis haften blieben, den Bogen von der ersten Verliebtheit über den Herbst einer Beziehung und die Trennung bis hin zum Neubeginn.
Die Grevenbroicher Autorin Andrea Tillmanns ließ ihre Geschichte an der Jüchener Grillhütte spielen. Sie erzählte, wie sich die Liebe einer jungen Frau zu einem Mann durch eine unerwartete Begegnung veränderte.
Bei der Dormagener Autorin Gisela Schäfer entwickelte sich ein „Fehltritt“ – im wörtlichen Sinne – zum Beginn einer neuen Liebe. Zum Abschluss der Lesung ließ sie eine langjährige Beziehung lyrisch Revue passieren und beschrieb dabei einfühlsam den Übergang von der ersten Verliebtheit zur tiefen Liebe. Anschließend nutzten die Zuhörer die Gelegenheit, den Autoren Fragen zu ihren Texten zu stellen und Bücher signieren zu lassen (AT).
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Bittersüß-Lesung in Zons am 08. Oktober 2008
ZONS. Der Ausstellungsraum in der Tourist-Info Zons war bis auf den letzten Platz besetzt, als die Autoren der Gruppe „Kleeblatt“ ihr erstes gemeinsames Werk „Bittersüß“ vorstellten. Wie der Name des Buches schon erahnen lässt, handelten die Geschichten und Gedichte von der Liebe in all ihren Facetten. Zwischen romantischen oder wehmütigen Erzählungen gab es auch immer wieder heitere Momente. Alle Erzählungen spielten im Rhein-Kreis Neuss, viele direkt in Zons.
Zu Beginn des Abends gab es eine Premiere: Gisela Schäfer wurde bei ihrer Geschichte „Zwei Stunden Glück“ von zwei Kollegen unterstützt, die in die Rollen der beiden Hauptpersonen der Erzählung schlüpften und die Zuhörer mit auf einen imaginären Rundgang durch Zons nahmen. Ein anderer Text der Dormagener Autorin erzählte von einem „Fehltritt“, der den Beginn einer zarten Romanze markierte.
Der Rommerskirchener Schriftsteller J. Heinrich Heikamp trug einige kurze Gedichte vor, die er seiner Frau gewidmet hatte. Dass er auch in ganz anderen Genres zu Hause ist, bewies er in seiner satirischen Geschichte vom „Bettmonster“, in der eine junge Frau am eigenen Leib erfahren musste, welche ganz unerwarteten Gefahren in der Großstadt lauerten.
Mit den Geschichten der Grevenbroicher Autorin Andrea Tillmanns wurden wiederum leisere Töne angeschlagen. In einer „Sommernacht“ musste eine junge Frau miterleben, wie der Mann, in den sie heimlich verliebt war, eine andere Partnerin fand. Auch in der nächsten Geschichte ging es um unerfüllte Liebe. Dass der Konkurrent diesmal ein Mann war, machte die Sache nicht leichter – oder vielleicht doch?
Auch der Dormagener Autor Peter Scholz erzählte von einer unglücklichen Liebe, die beim Klassentreffen zwanzig Jahre nach dem Abitur wieder aufflackerte – doch als die Hauptpersonen sich zum ersten Mal nach dieser langen Zeit unterhielten, war plötzlich alles anders. Zum Ausklang des Abends las er eine märchenhafte Geschichte über die Maus Sternauge, die während der Belagerung von Zons eine wichtige Rolle dabei spielte, dass die Tiere der Stadt nicht verhungern mussten. (AT)
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